In diesem Artikel bekommen Sie 5 hilfreiche Tipps, mit denen Sie und Ihr Hund für die kalte Jahreszeit bestens gewappnet sind. Sie erfahren, worauf Sie besonders achten sollten, wenn Sie mit Ihrem Hund im Winter unterwegs sind. Sicherheit und spezielle Pflegetipps helfen Ihnen und Ihrem Hund, sich auf den Winter vorzubereiten. Außerdem bekommen Sie einige grundlegende Informationen darüber, wie Hunde die kalte Jahreszeit empfinden und erleben.

Können Hund frieren?

Manch einer denkt vielleicht, der Hund hat ja ein dickes Fell und ist deshalb gar nicht in der Lage zu frieren. Das stimmt leider nicht. Auch Hunde können während der kalten Jahreszeit frieren, was äußerst unangenehm für sie ist.

Wenn ein Hund im Winter draußen zittert, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Hund friert.

Hund und Katze entspannen im Winter

Mögen Hunde das kalte Wetter?

Viele Hunde sind bei Regen kaum dazu zu bewegen, vor die Tür zu gehen. Gegen Schnee und auch leichten Schneefall haben die meisten Hunde aber gar nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Viele Hunde haben einen Riesenspaß, wenn sie durch den Schnee toben und sich dabei auspowern können.

Auch die Spurensuche im Schnee und die ungewohnte Geruchswahrnehmung bereiten vielen Hunden Vergnügen.

Wichtig hierbei ist aber, dass Ihr Hund gut geschützt ist und Sie einige wichtige Dinge beachten.

Terrier stapft durch Schnee

Können sich Hunde im Winter erkälten?

Wie wir Menschen können sich auch Hunde erkälten, wenn sie zu lange der Kälte ausgesetzt sind. Eine Erkältung äußert sich beim Hund ähnlich wie bei uns Menschen durch Niesen, Abgeschlagenheit, Husten und erhöhte Temperatur.

Wenn Ihr Hund Erkältungssymptome zeigt, sollten Sie unbedingt mit ihm zum Tierarzt fahren.

5 Tipps für Hundehalter im Winter

Damit Sie und Ihr Hund die kalte Jahreszeit so richtig genießen können, sollten Sie vorab einige Dinge beachten. Ihr Hund sollte nicht frieren und die Sicherheit spielt bei zunehmender Dunkelheit auch eine wichtige Rolle.

Tipp 1: Den Hund bei Kälte warmhalten

Besonders Hunderassen, die wenig Bauchfell besitzen, frieren im Winter schnell. Generell kann jeder Hund frieren und es ist hierbei sehr wichtig, auf die Signale des Vierbeiners zu achten. Zittert Ihr Hund an der frischen Luft, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass es ihm zu kalt ist.

Hier kann ein Hundemantel helfen. Dieser sollte dem Hund genug Bewegungsfreiheit bieten, sodass er trotz wärmendem Mantel noch draußen herumtoben kann.

Tipp 2: Die Pfoten schützen

Eis und Streusalz greifen die Fußballen des Hundes an. Es gibt spezielle Fußbalsams für Hunde, die die Füße im Winter schützen. Sie können aber auch Melkfett benutzen und hiermit die Fußballen Ihres Hundes vor dem Spaziergang gründlich einreiben. So können Eis und Schnee den Füßen Ihres Hundes weniger anhaben.

Noch effektiver sind spezielle Hundeschuhe, die der Hund während des Spaziergangs trägt. Viele Hunde finden es aber unangenehm, mit den Schuhen zu laufen. Dies sollte bei jedem Hund individuell getestet werden.

Tipp 3: Sicherheit im Winter

Denken Sie daran, dass es während der Wintermonate lange dunkle Abende gibt, an denen man mit dem Hund vor die Tür muss. Im Winter sind Wetter und Sichtverhältnisse oft sehr schlecht.

Es ist wichtig, dass Ihr Hund in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wird. Eine Hunde-Sicherheitsweste ist hier sinnvoll. Die angebrachten Reflektoren sorgen für Sicherheit, indem sie verhindern, dass der Hund bei Dunkelheit übersehen wird.

Auch reflektierende und leuchtende Halsbänder sind im Winter vorteilhaft.

Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind und der Hund im Schlepptau im Fahrradanhänger mitfährt, sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Anhänger mit einem Rücklicht und Reflektoren ausgestattet ist.

Tipp 4: Darauf achten, dass der Hund keinen Schnee frisst

Achten Sie im Winter darauf, dass Ihr Hund keinen Schnee frisst. Das Problem hierbei sind mögliche Verunreinigungen im Schnee. Streusalz oder Schmutz können im Schnee enthalten sein und gefährden die Gesundheit Ihres Hundes. Übelkeit, Magenprobleme oder Fieber können die Folge sein.

Nehmen Sie auch im Winter immer einige Leckerlis mit. So können Sie Ihren Hund ganz leicht davon abbringen, sich über den Schnee herzumachen.

Wenn der Schnee wirklich sauber ist, dann besteht dieses Problem nicht. Leider kann man das aber nicht immer wissen. Daher sollten Sie sichergehen und das Schnee fressen bei Ihrem Hund möglichst unterbinden.

Tipp 5: Fellpflege im Winter

Im Winter kommt der Fellpflege Ihres Hundes besondere Bedeutung zu. Das lange Fell zwischen den Zehen führt häufig dazu, dass sich dort beim Laufen Eisklumpen bilden. Diese sind sehr schmerzhaft für den Hund. Manchmal weigert sich der Hund wegen der unangenehmen Eisklumpen sogar weiterzugehen.

Sie können dem vorbeugen, indem Sie das überstehende Fell zwischen den Zehen Ihres Hundes vorsichtig mit einer Schere kürzen. So kann sich das Eis dort nicht festsetzen.

Fazit

Es ist im Winter besonders wichtig, dafür zu sorgen, dass der Hund von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen wird. Außerdem sind die besondere Fellpflege und der Schutz der Pfoten während der kalten Jahreszeit wichtiger als im Sommer. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Hund im Winter nicht friert und schützen Sie ihn gegebenenfalls mit einem Mantel.

Gut vorbereitet steht dem Wintervergnügen mit Ihrem Hund nichts mehr im Wege.